Pflanzkasten für den Balkon

Veröffentlicht von trejern am

Der Frühling ist da und die Temperaturen steigen. Die perfekte Zeit um den Balkon oder Garten auf Vordermann/frau zu bringen. Wir persönlich sind Fans davon ein paar eigene Nutzpflanzen zu haben. So kommt man den ganzen Sommer über in den Genuss eigener frischer Früchte oder Gemüses. Hat man einen Garten zur Verfügung ist das Ganze relativ einfach, doch auf einem Balkon ist etwas mehr Kreativität gefragt.

Eine gute Lösung ist ein Pflanzkasten oder ein Hochbeet. Dabei handelt es sich um eine Art erhöhten Behälter für Erde, welcher das Pflanzen von Gemüse oder Obst auch ermöglicht wenn eigentlich kein Erdboden zur Verfügung steht. Es gibt zahlreiche solcher Kästen auf Holz oder sonstigen Materialien in Baumärkten zu kaufen. Wenn allerdings eine verwinkelte Ecke besonders gut ausgenutzt werden soll oder der Balkon keinen Standardmaßen entspricht, ist Eigeninitiative gefragt.

In unserem Fall sollte eine verwinkelte Nische an einer Seite des Balkons besonders ausgenutzt werden, da sie für sonstige Zwecke eher ungeeignet erschien. Platz ist auf einem Balkon immer ein Thema, daher sollte man ihn möglichst gut nutzen!

Wenn man loslegt um einen entsprechenden Pflanzkasten zu bauen, gibt es ein paar Dinge zu beachten damit das Projekt nicht nach hinten losgeht sondern man die Früchte seiner Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes ernten kann.

Im Prinzip besteht der Kasten nur aus einzelnen Brettern, welche auf die entsprechende Länge zugesägt wurden. Auf jeweils zwei vierkant Hölzer geschraubt, werden aus den Brettern „Wände“. Diese Wände lassen sich dann entsprechend der gewünschten Form verschrauben und werden zu einem stabilen Kasten. Damit nicht der gesamte Kasten mit Erde gefüllt werden muss und es keinen Feuchtigkeitsstau nach dem Wässern gibt, wird ein Zwischenboden auf entsprechende Kanthölzer eingelegt. Hier wurde ein Lochblech verwendet. Dadurch ist ein ausreichendes Abfließen des Wassers nach dem Gießen sicher gestellt. Um ein Verrotten des Holzes und ein Ausspülen der Erde zu verhindern, wird eine dicke Folie auf das Lochblech gelegt und die Wände des Kasten damit ausgekleidet. Mit einem Tacker könnt ihr diese am Holz befestigen. Vergesst nicht ausreichend viele Löcher in die Folie zu pieksen damit das Wasser gut abfließen kann. Anschließend füllt ihr den Kasten bis zum Rand mit Erde. Als unterste Schicht auf dem Gitter können etwa 5 cm grober Kies verwendet werden. Dies verhindert zusätzlich, dass sich Nässe im Erdreich staut. Nun kann der Kasten bepflanzt werden.

Wir haben uns für zwei Sorten Tomaten und eine Gurkenpflanze entschieden. Passt beim eingraben auf, dass ihr die Pflanzen nicht zu dicht aneinander setzt. Noch sind sie klein und unscheinbar, nach einigen Wochen allerdings werden sie ausladende Arme haben und dann kann es schnell eng werden. Wir werden euch auf dem laufenden Halten wie sich die Pflanzen entwickeln und welche Pflege Sie benötigen.

 


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